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Weidegang im Frühjahr: Wie Sie Magenbeschwerden bei Ihrem Pferd vorbeugen können

3 Min

Grazen in de lente: zo voorkom je buikpijn bij je paard

Pferd auf der Frühlingsweide

Die Sonne scheint, das Gras lockt und Ihr Pferd schielt bereits gierig auf die Wiese.  

Der Übergang von Heu zu saftigem Frühlingsgras ist ein großer Schritt für den empfindlichen Pferdemagen. Geht das zu schnell, riskieren Sie Koliken, Durchfall oder Hufrehe. Um einen guten Start auf der Weide zu gewährleisten, braucht es einen klugen Plan und etwas Geduld! 

Warum Pferdedärme Zeit brauchen, umzustellen 

Den ganzen Winter über haben Pferde fast ausschließlich Heu gefressen: faserreich und zuckerarm. Mit dem Erscheinen des Frühlingsgrases ändert sich das schlagartig. Dieses junge Gras enthält viel Wasser, leicht verdauliche Kohlenhydrate und (je nach dem Wetter) oft auch viel Fruktose. Besonders diese Zuckerarten können zu Problemen führen, wenn die Darmflora nicht die nötige Zeit bekommt, sich daran zu gewöhnen. Ein zu schneller Übergang stört das empfindliche Gleichgewicht im Verdauungssystem und kann zu ernsthaften Stoffwechselproblemen führen.  

Der perfekte Weideplan 

  • Tag 1 bis 3: Lassen Sie Ihr Pferd maximal 15 Minuten pro Tag grasen. 

  • Tag 4 bis 7: Verlängern Sie die Zeit auf 20 bis 30 Minuten pro Tag.  

  • Woche 2: Steigern Sie langsam auf maximal 2 Stunden Grasedauer 

  • Woche 3: Wenn es Ihrem Pferd gut geht, können Sie auf 3 bis 4 Stunden pro Tag erweitern 

  • Woche 4 und darüber hinaus: Je nachdem, wie Ihr Pferd reagiert, können Sie die Grasedauer weiter verlängern 

Darm und Leber unterstützen: So geht's! 

Es gibt einige nützliche Produkte, um dem Verdauungstrakt bei der Futterumstellung zu helfen: 

  • Global Medics Gastro-Care+ unterstützt eine gesunde Magenfunktion und hat eine schützende Wirkung.
  • Coloncare von Navalis unterstützt die Verdauung und fördert eine gesunde Darmflora.
  • Reverdy Care Poudre ist eine Kombination aus Magensäureregulatoren und L-Glutamin.  

Alle Produkte finden Sie auf equicom.shop 

Die größten Weidefehler und wie man sie vermeidet! 

1. Ohne Aufbau auf die Weide gehen

Ihr Pferd plötzlich ohne Eingewöhnungsphase auf saftiges Frühlingsgras stellen? Keine gute Idee. Dies kann das Verdauungssystem erheblich stören. Beginnen Sie immer mit einem langsamen Aufbau. 

2. Mit leerem Magen auf die Weide gehen

Ein hungriges Pferd frisst zu gierig. Geben Sie vorher etwas Heu, damit der erste Hunger gestillt ist, so verhindern Sie, dass es sich sofort mit zuckerreichem Gras vollstopft. 

3. Zu früh oder nach Nachtfrost grasen lassen

Morgens oder nach kalten Nächten enthält Gras besonders viel Fruktan, und das birgt das Risiko von Hufrehe. Warten Sie besser, bis die Temperaturen stabil sind. 

4. Zu wenig Bewegung

Ein Pferd, das nur frisst und steht, läuft Gefahr, übergewichtig zu werden und Stoffwechselprobleme zu entwickeln. Sorgen Sie daher für ausreichend Bewegung neben dem Grasedrang. 

Ein cleverer Weideansatz sorgt für ein gesundes Pferd auf der Weide 

Wie sehr Ihr Pferd das frische Gras auch lieben mag, ein durchdachter Weideplan ist Gold wert. Er hilft, Verdauungsprobleme zu vermeiden und sorgt für einen sorgenfreien Start in die Weidesaison. 

Befolgen Sie einen Aufbauplan, behalten Sie Ihr Pferd gut im Auge und unterstützen Sie den Darm mit geeigneten Ergänzungsmitteln. So wird das Grasedrang zum Vergnügen, kein Risiko! 

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